Lines of the Silkroad

Lines of the Silkroad

Ein Film von Daria und Christoph Schaaf

"Eines Tages wirst du aufwachen und keine Zeit mehr haben für die Dinge, die du immer wolltest. Tu sie jetzt." (Paulo Coelho)

Lines of the Silkroad ist ein Film über den Mut, ins Unbekannte aufzubrechen, das Hamsterrad von Arbeit und Konsum hinter sich zu lassen, die Sicherheit aufzugeben und ein Abenteuer zu wagen.

Daria und Christoph steigen aus dem Alltag aus, kündigen ihre Jobs, ihre Wohnung und begeben sich auf eine Reise ins Ungewisse. Allein auf sich gestellt fahren sie mit dem Liegedreirad von der Haustür in Germering bei München los in Richtung China und haben nur das dabei, was die Fahrräder tragen können. Die Reise führt sie an den Rand Europas am Schwarzen Meer, sie durchqueren den wilden Kaukasus und in der Sommerhitze den Iran, kämpfen mit Sandsturm in der Wüste, erleben märchen- hafte antike Städte und kommen nach vielen Monaten im tiefsten Winter im Schneesturm an der chinesischen Grenze an.

Sie lernen Menschen kennen, die sich in Diktaturen einen freien Geist erhalten haben; Menschen, die sie ohne Zögern nach Hause einladen; Menschen, die buchstäblich aus dem Nichts mit Optimismus und Tatkraft eine Zukunft für ihre Familien aufbauen. Sie erleben am eigenen Leib, dass manchmal ein warmer Ofen und ein Teller Kartoffeln reicht, um glücklich zu sein.

Auf dem Rückweg stehen sie am Ufer des ausgetrockneten Aralsees und ihnen wird mehr denn je klar, dass unsere Welt etwas anderes braucht als ein ständig wachsendes Arbeitspensum, einen glänzenden Titel auf der Visitenkarte und tagtäglich einen Berg an Dingen, die uns die Zeit und die Menschlichkeit rauben.

Lines of the Silkroad besticht durch eine sehr persönlich erzählte Geschichte, packende Abenteuer und grandiose Bilder und bietet tiefe Einblicke in die Kultur und das Leben der Menschen in den Ländern entlang der historischen Seidenstraße. Beginnend als Reiseerzählung greift der Film im Laufe der Entwicklung auf natürliche Weise ein zentrales Thema unserer Zeit auf: Wieviel materieller Konsum ist gut für uns und die Welt?

Sprache
Deutsch
Genre
Dokumentarfilm
Land
Deutschland
Jahr
2020
Regie
Christoph Schaaf
Produktion
Christoph Schaaf
Länge
137 Minuten
Altersempfehlung Film
0 Jahre
Altersempfehlung Trailer
0 Jahre

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